Vor ein paar Tagen habe ich noch einmal Glück gehabt, Glück im Unglück. Ich musste mit dem Zug nach Berlin, wegen des Bahnstreiks bin ich zur Sicherheit lieber einen Abend vorher gefahren.
Schnief. Seufz. Schluchz. Mein heißgeliebter kleiner Kobold hat seinen Geist aufgegeben. Nach nicht einmal 200 Kilometern. Ich hatte mich schon an dich gewöhnt, kleiner Freund. Pfiffig gebaut, rasant zusammenlegbar. Irre bequem mit von mir angebautem, eigenem Sattel. Mit einer Reichweite von 25 Kilometern pro Akkuladung. Und Nulltarif in der Eisenbahn.
Das Leben in der Kleinstadt kann so beschaulich sein: Stadtmauer, Kirche, Marktplatz. Ab und zu fährt ein Auto vorbei. Ein Trekker oder ein Bus. (Nur der Zug ist schon lange abgefahren: vor 20 Jahren.)
Kaum ist der Winter vorbei, wird es wieder spannend. Da flattert doch vorhin eine E-Mail ein von “Dipl.-Ing. S. Akosman, Geschäftsinh. bikePARK” in mein Postfach. Zuerst habe ich mich gefreut: Da entschuldigt er sich für meine schlechten Erfahrungen bei ihm im Laden.
Ich hatte Gelegenheit, das Falt-Pedelec »Kobold« von Sachs zu testen und zur Probe zu fahren. Hier meine ersten Eindrücke, zusammen mit vielen nachträglich eingefügten Updates aus 2011. Dabei werde ich auch die technischen Daten korrigieren, die auf manchen Websites herumgeistern.
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… bezogen auf Gebrauchträder. So steht es sinngemäß auf einem Schild am Ladentisch von Bikepark Berlin. Die Firma nemmt sich bikePARK – Riesen Gebraucht Fahrrad Markt und hat ein riesiges Angebot an gebrauchten Rädern aller Art.
Da gab es vor ein paar Wochen doch so ein Angebot bei einem nicht näher bezeichneten Lebensmittel-Discounter*. Ein Set mit Dioden-Rücklicht und Batterie-Fahrradscheinwerfer von Filmer. Für 5,99. Und – jetzt kommt die Sensation – mit deutschen K-Prüfzeichen, also zugelassen als Zusatzbeleuchtung bzw. bei leichten Rennrädern auch als Hauptlicht.
Das kann doch nicht gut gehen. Bei dem Preis. Das ist doch eine trübe Funzel. Oder?
Ich habe das Ding gekauft und die Frontlampe gegen meine bewährten Lumotec-Halogenscheinwerfer antreten lassen.
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Vor ein paar Tagen wollten sich Freunde ein paar Umzugskisten von uns abholen. Natürlich mit dem Auto. Sie haben es nicht geschafft. Zum Glück, dachte ich, und packte mir die Kisten kurzerhand auf das Fahrrad.
… meinte neulich mein mittlerer Sohn (6 Jahre) zu mir. Sicherlich, was Sohnemann sagte, war korrekt. Schließlich war ich gerade 20 Kilometer unter “Volllast” geradelt und hatte mich noch nicht geduscht. Alles klatschnass, Hemd, T-Shirt, Pullover …
… und habe es doch gemacht. Was? Etwas, was ich eigentlich nie wollte. Die sind groß genug, die brauchen mich nicht. Und ich brauche sie nicht. Dachte ich ganz konsequent – zumindest bis vor wenigen Tagen. Bis ich es dann voriges Wochenende gewagt hatte.
