Archiv für die Kategorie „Allgemeines“
Kinder, wie die Zeit vergeht! Da fallen mir doch gerade im Keller meiner Eltern zwei alte Etiketten in die Hände: Fahrradluftschlauch aus Butylkautschuk. Hergestellt von Pneumant, formvulkanisiert.
Ja die Form. Man sollte eher Unform dazu sagen. Wenn man die Dinger aufgepumpt hatte, bildeten sie an einer Stelle ein regelrechte Wulst. Als ob die Eingeweide aus dem Körper austreten würden.
Hohes Lufthaltevermögen und lange Lebensdauer? Das mag wohl stimmen. Mit den mickrigen Pumpen hat man ja sowieso nicht viel Luft in die Dinger reinbekommen.
Und der Preis war auch nicht wirklich günstig. Der EVP für einen 28-Zoll-Schlauch lag bei 5,90 Mark. Das war viel Geld. Mehr als 20 Jahre später kosten Fahrradschläuche auch nicht mehr. Die Preise beginnen bei 2,99 EUR.
Frühlingszeit – Fahrradzeit. Sie möchten sich ein (neues) Fahrrad kaufen? Die olle Diamant- oder Hercules-Gurke aus dem Keller tut’s nicht mehr? Meine Meinung: Fahrräder kauft man nicht beim Discounter, nicht im Baumarkt und auch nicht im Internet. (Ausnahme: Sie kennen sich mit Fahrrädern bestens aus.)
Mein Tipp: Gehen Sie zu Ihrem Fahrradhändler und lassen Sie sich ausführlich beraten! (Das kann auf Dauer sogar günstiger sein als das ach so preiswerte Schnäppchen vom Lebensmittel-Discounter.) Ich schreibe aus Erfahrung!
Bald ist Weihnachten und da sucht der eine oder vielleicht noch ein Geschenk für einen Fahrrad-Liebhaber. Oder für sich. Und was tut der bequeme Radfahrer? Er kauft im Internet. Jedenfalls immer öfter, wenn man den Erfolgsmeldungen von Deutschlands führenden Fahrrad-Shops glaubt. Wo? Lesen Sie weiter …
Heute bin ich mal durch Neukölln geradelt: Gropiusstadt, Bruno-Taut-Siedlung, Nebenstraßen. Radwege gibt es da ja schon – zumindest an breiten Straßen. Doch viele davon spotten jeder Beschreibung. Benutzungspflichtig sind sie nicht. Zum Glück.
Da entdecke ich doch gerade beim Surfen das wunderbare Portal www.omafiets.de von Andree Schote aus Mainz. Ein Omafiets ist ein Oma-Fahrrad, ein altes, gemütliches Hollandrad für Frauen. Was daran so toll ist?
Andree schreibt: Aber noch immer fährt kein Fahrrad so gemütlich und bequem und sitzt man auf keinem Fahrrad so stattlich wie auf einem Omafiets. Deshalb verdient das Omafiets einen besonderen Platz. Recht hat er, der Mann!
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Da schmökere ich gestern so ein wenig in meinem Lieblings-Fahrradblog der Radspannerei herum und stoße auf das Video mit den “Fahrrad-Autobahnen”. Dass Holland ein Fahrradparadies sein muss, hatte ich ja schon öfters gehört. Ich war leider noch nie da.
Aber dass es so traumhaft sein würde, hat mich dann doch total begeistert.
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Kaum kamen wir aus dem Urlaub zurück, hatte sich unser Vermieter etwas Neues einfallen lassen. Auf unserem Hof gab es nun eine Fahrradabstellanlage. Und im Hausflur hing ein Brief von der Hausverwaltung, dass wir unsere Fahrräder doch bitte nicht mehr im Hausflur (meins stand übrigens bei Wind und Wetter auf dem Hof), sondern in der tollen Fahrradabstellanlage abzustellen hätten.

Fahrradies(chen)
Paradiesische Zustande gibt es in Halle/Saale in der Bernburger Straße. Erwachsene Fahrradfahrer besuchen das “Fahrradies”, während unsere jüngsten Fahrradfahrer nebenan im “Fahrradieschen” auf ihre Kosten kommen.

Zweibeinständer
Auf einem Bein kann man nicht stehen … sagt zumindest der Volksmund. Fast alle unsere Fahrräder haben inzwischen zwei und es bekommt ihnen gut. Anfangen hat alles mit der Geburt unserer Tochter vor sechs Jahren.

Flicken für das Fahrrad
Da ist es wieder passiert – das Rad meiner Frau hat einen Platten. (Es ist immer das Rad meiner Frau!). Zum Glück am Vorderrad. Dabei haben wir die Decken doch gerade erst erneuern lassen – vor ein paar Monaten. Markenware von Schwalbe! Zu dünn? Zu weich? Oder einfach nur Pech gehabt? Egal! Gute Gelegenheit, gleich einmal das Flicken eines Reifens durchzuhecheln. Oder besser: eines Schlauches!
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