Vor ein paar Tagen zeigte das Thermometer an der Hauswand -19 Grad. Tatsächlich waren es im Ort bis -22 Grad. Ist das ein Problem?
Natürlich nicht! Warm angezogen: Mütze, Handschuhe, Schneeanzug und warme Stiefel. Was kann denn da schiefgehen?
Wie jeden Tag fahren die Kinder mit dem Rad zur Schule. Egal, wie kalt und heiß es ist. Auch bei -22 Grad. Die Nabenschaltungen bei den beiden Großen sind eingefroren. Das tun die sowieso ab -7 Grad. Da kann man nix machen.
Der Kleinste hat noch keine Nabenschaltung. Auch nicht schlecht.
Und an Papas “Schneerad” ist eine Kettenschaltung dran. Da friert nichts ein.
Es lebe die Kettenschaltung! Fahrradfahren bei -20 Grad ist eine ganz normale Sache!
P.S. Papa gibt zu: Es ging mit dutzenden Pullovern übereinander, und einer Motorrad-Sturmhaube zusätzlich zur Mütze. Und ja: Es war trotzdem kalt – hauptsächlich im Gesicht.
Hm, ich hab’s auch gewagt bei -20 °C, aber durch das Atmen unter der Sturmhaube beschlug die Brille derart, dass nix mehr zu sehen war. Also Brille ab, aber das ist nicht so das Gelbe vom Ei.
Außerdem hab ich viel länger gebraucht, wahrscheinlich durch den eisigen Wind, kann ich mir anders nicht erklären.
Und Füße waren Eisklumpen trotz Windshield-Gamaschen und dicken Socken und gefütterten Stiefeln…
Fazit: Pause
Aber jetzt wird’s ja wieder “wärmer” und morgen schwinge ich mich wieder aufs Rad.
Ach so, noch was vergessen!
Ich hab eine 8-Gang-Nabenschaltung, aber da friert nix ein. Solche Berichte kenne ich eher von der Kettenschaltungsfraktion.
Das finde ich spannend. Was hast du denn für eine Nabenschaltung? Meine beiden Großen haben je eine 3-Gang-SRAM, meine Frau eine 8-Gang-SRAM. Man kann regelrecht drauf warten, ab ca. -7 Grad frieren alle ein. Zuerst die von meiner Frau, dann die dier Kinder. Mit meinen Kettenschaltungen dagegen ist sowas noch nie, nie passiert.
Nun muss ich auch sagen, dass alle Fahrräder mehr oder weniger im freien stehen (Carport) und kräftig “vorgekühlt” sind.
Das ist echt interessant, ich hätte gedacht, da gibt es keine Unterschiede.
Meine ist jedenfalls eine Nexus von Shimano. Die hat zwar bei – 20 °C langsamer geschaltet als heute bei – 5°C, aber war nicht eingefroren.
Und mein Rad steht in einem offenen Holzschuppen und ist daher auch “eisgekühlt”.
Da kann ich nicht wirklich mithalten. Bei diesen Temperaturen ist bei mir erst einmal “Fahrradpause” angesagt. 1. Echt zu kalt, trotz dicker Klamotten, Handschuhen usw. und 2. Ist die mit diesen Temperaturen einhergehende Glätte auch nicht unbedingt zu unterschätzen.
Wird Zeit, dass sich der Frühling blicken lässt
@BikeParker
Minusgrade im einstelligen Bereich find ich OK. Meine Strecke ist lang genug, dass mir warm wird, nur für die Füße hab ich noch keine optimale Lösung.
Und ich fahre natürlich mit Spikes.
Abgesehen davon lag gar kein Schnee, als es – 20 °C waren und glatt war’s auch nicht.
Aber gegen Frühling hab ich auch nix einzuwenden.
Ich bin ein paar mal bei -10 Grad und Schnee Fahrrad gefahren (-20 gibt es bei uns in HH zum Glück nicht
, an glatten Stellen kann es gefährlich sein. Das Gefühl im Gesicht finde ich am schlimmsten. Ansonsten finde ich es nicht so dramatisch. Natürlich sind -20 Grad viel krasser, das würde ich eher nicht versuchen. Hut ab!
Mittlerweile sind wird ja wieder bei + 20 °C angelangt.