… und habe es doch gemacht. Was? Etwas, was ich eigentlich nie wollte. Die sind groß genug, die brauchen mich nicht. Und ich brauche sie nicht. Dachte ich ganz konsequent – zumindest bis vor wenigen Tagen. Bis ich es dann voriges Wochenende gewagt hatte.

Ja – letztes Wochenende bin ich schwach geworden und war doch da. Zum ersten Mal. Nicht bei der Ifa, sondern bei Stadler. Mein Händler im Kiez möge mir verzeihen!

a.) Ich wollte nach Falträdern schauen, mein Kiezhändler hat maximal eins. (Wenn überhaupt.)

b.) Ich wollte verschiedene Modelle anschauen und in die Hand nehmen, mein Kiezhändler hätte mir die sicher nicht alle zur Ansicht bestellt. Er hätte mir möglicherweise „sein“ Modell angeboten.

c.) Ich wollte sie mal ausprobieren. Und mehrere Modelle vergleichen.

d.) Ich wollte ein Schnäppchen machen. (Das zumindest hätte ich bei meinem Kiezhändler auch machen können, überteuert sind die Räder dort nicht.)

Ja, alles das geht bei Zweirad Stadler in der Königin-Elisabeth-Str. auf sagenhaften 10.000 Quadratmetern. Da geht man einfach hin, nimmt sich das gewünschte Rad und fährt ein wenig in der Halle herum. Einen Testparcours gibt es auch. Das ist schon toll. Das hat mich sehr begeistert!

Was mir allerdings unangenehm aufgefallen ist, war der riesige Parkplatz vor dem Eingang. Als ob das ein Baumarkt oder IKEA wäre. Leute, ich will doch nicht parken und Zement und Rigipsplatten einladen, sondern mir ein Radl kaufen. Als Fußgänger kam ich mir da schon ziemlich verloren vor!

So habe ich nur getestet und nichts gekauft. Man muss es ja am Anfang nicht gleich übertreiben!

P.S. Die Falträder sind aber allesamt ziemlich gut geworden. Kein Vergleich mit den Krücken, auf denen man noch in den 80-er Jahren herumgekurvt ist.

3 Kommentare zu „Da bin ich einfach schwach geworden …“

  • BikeBlogger says:

    Wenn dich Falträder interessieren: schau doch mal beim Faltrad-Direktor vorbei (http://www.faltrad-direktor.de/). Ich war noch nie da, ein Besuch ist aber fest eingeplant. Dort kannst du auch Falträder leihen – so dass du einen anderen Eindruck als auf dem Kunstparcours bei Stadler gewinnen kannst.

  • Danke für den Tipp. Die Seite hatte ich tatsächlich vor einer Weile schon einmal entdeckt. Da sie mich vom Optischen her aber überhaupt nicht ansprach, hatte ich sie nicht weiter beachtet.

    Sicher war das ein Fehler. Wahrscheinlich steckt der Mann das beim Webdesign gesparte Geld in seine Fahrräder.

  • Niko says:

    Ich als, sagen wir mal „fortgeschritter Schrauber“ …mit Tagesfreizeit,…
    ….kaufe bei Stadler hier vor Ort nur evtl. Ersatzteile
    …und auch nur dann, wenns eilig ist.

    Meine bevorzugten Räder (z.B. VSF, Gudereit,etc …)hat Stadler schon mal nicht. Der Umsatz steht dort an erster Stelle, nicht Qualität.
    Ansonsten kaufe ich Radteile (ich baue meist ältere Räder um und auf, warte und repariere Freundesräder) viel, viel preiswerter im Internet,
    … meist bei „BikeComponents“, Aachen.
    1.: Sie haben schon mal eine Super kompetente, fast immer verfügbare Telefonberatung (!!!)
    2. …und sind SEHR günstig, da ich auch einfach und schnell über sog. „Best“-Preise verhandeln kann.

    Weitere meist kompetente Infos gibts gratis im guten Portal „Radforum.de“ oder auf YouTube, da kann ich fast alles lernen, aber ohne eigenen Ausbilder.

    Demnächst vielleicht mal das Einspeichen?

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