Die Stadtväter von Neuruppin haben sich etwas Innovatives für Fahrradfahrer ausgedacht: eine Einmündung mit Spiegel und Drängelgitter.
Wer vom Bahnhof Neuruppin/West nach Kränzlin möchte, gelangt schon nach 100 Metern an das Ende des Radweges. Hier folgt ein Einschnitt mit Straße. Ebenfalls dabei: ein tiefer gelegter gemeinsamer Fuß- und Radweg.
Doch damit niemand zu zackig um die Kurve in den Einschnitt fährt, heißt es erst einmal: Absteigen, der Radweg endet. Dann folgt ein Drängelgitter. Sehr praktisch: Beim Durchdrängeln kann man im Spiegel gleich überprüfen, ob das Make-up noch sitzt. Es sitzt perfekt!
Kaum hat man sich durchs Gitter gedrängelt und nach links gewendet, darf man wieder aufsteigen. Der gemeinsame Fuß- und Radweg geht weiter.
Das nenne ich doch mal eine schöne Abwechslung vom eintönigen Fahrradfahren!
P.S. Mit dem RE6 von Berlin-Henningsdorf (direkter Anschluss von der S-Bahn) in weniger als 30 Minuten nach Neuruppin! Fahrradmitnahmemöglichkeit vorhanden. Achtung: Zug schaukelt und ruckelt heftig, also Rad gut festzurren! Nicht zu empfehlen für Leute, die Flugangst haben oder schnell seekrank werden.


Ich finds (bis auf den “Absteigezwang”) an dieser Stelle recht sinnvoll.
besser jedenfalls als um die Ecke zu fahren und jemand mitzunehmen.
Klar, das geht an der Stelle bei dieser Bauart sicher nicht anders. Ist nur irgendwie witzig. Ich war jedenfalls ziemlich verblüfft.
Ob man in Holland auch so gebaut hätte?