Archiv für April 2010

Gestern hatte ich in Kreuzberg zu tun (Nähe U-Bhf. Mehringdamm) und bin bei dieser Gelegenheit auch mit dem Fahrrad gefahren. Dabei wurde ich in mehrfacher Hinsicht überrascht.

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Absteigen bitte, der Radweg ist zuende ...

Absteigen bitte, der Radweg ist zuende ...

Die Stadtväter von Neuruppin haben sich etwas Innovatives für Fahrradfahrer ausgedacht: eine Einmündung mit Spiegel und Drängelgitter.

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In letzter Zeit erreichen mich immer mehr Anfragen (auch per Telefon), ob ich dieses oder jenes Produkt oder dieses oder jenes Radreisefernziel bzw. – hotel vorstellen würde. Sorry, das würde ich nicht! Ich stelle vor, was mich selber interessiert. Nicht, was von Firmen an mich herangetragen wird.

Außerdem berichte ich vorrangig aus der Region und aus meinem Radfahreralltag. Nicht über neu eröffnete Radfahrerherbergen in Amsterdam oder Cycling-Offerten aus Polen.

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Zugegeben, so sieht es nicht immer aus – bei uns in Köpenick. Am Montag, den 19. April 2010 gegen 15:30 Uhr fährt eine muntere Truppe den Europaradweg R1 entlang – in Richtung Innenstadt. Hintereinander wie Perlen auf einer Perlenschnur. Und zwar auf dem Abschnitt Müggelheimer Straße. Sie kommen vermutlich aus Erkner.

Radtour auf dem Europaradweg in Köpenick

Radtour auf dem Europaradweg in Köpenick

Offenbar lassen sich unsere Radfreunde auch vom miesen Zustand des Radwegs an dieser Stelle nicht beirren. Der Radweg besteht aus Platten, die sich gehoben und gesenkt haben. Plattentektonik nennt das der Geologe. Nur einer weicht auf den Bürgersteig aus – was natürlich auch keine Lösung ist.

Ulrike, steckst du hinter dieser Tour?

P.S. In den nächsten Wochen werde ich mehr über den teils katastrophalen Zustand von illegalerweise als benutzungspflichtig deklarierten Radwegen in Köpenick berichten!

Fahrradschlauch aus Butylkautschuk

Fahrradschlauch aus Butylkautschuk

Kinder, wie die Zeit vergeht! Da fallen mir doch gerade im Keller meiner Eltern zwei alte Etiketten in die Hände: Fahrradluftschlauch aus Butylkautschuk. Hergestellt von Pneumant, formvulkanisiert.

Ja die Form. Man sollte eher Unform dazu sagen. Wenn man die Dinger aufgepumpt hatte, bildeten sie an einer Stelle ein regelrechte Wulst. Als ob die Eingeweide aus dem Körper austreten würden.

Hohes Lufthaltevermögen und lange Lebensdauer? Das mag wohl stimmen. Mit den mickrigen Pumpen hat man ja sowieso nicht viel Luft in die Dinger reinbekommen.

Und der Preis war auch nicht wirklich günstig. Der EVP für einen 28-Zoll-Schlauch lag bei 5,90 Mark. Das war viel Geld. Mehr als 20 Jahre später kosten Fahrradschläuche auch nicht mehr. Die Preise beginnen bei 2,99 EUR.

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Nach der Aktion von Spiegel Online wurden diesmal die Leser des Tagesspiegels aufgerufen, über Pro und Contra zu diskutieren. Und wieder kochen die Emotionen hoch.

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