Typisches Hollandrad, Foto: Eric Kamphof, TorontoFrühlingszeit – Fahrradzeit. Sie möchten sich ein (neues) Fahrrad kaufen? Die olle Diamant- oder Hercules-Gurke aus dem Keller tut’s nicht mehr? Meine Meinung: Fahrräder kauft man nicht beim Discounter, nicht im Baumarkt und auch nicht im Internet. (Ausnahme: Sie kennen sich mit Fahrrädern bestens aus.)

Mein Tipp: Gehen Sie zu Ihrem Fahrradhändler und lassen Sie sich ausführlich beraten! (Das kann auf Dauer sogar günstiger sein als das ach so preiswerte Schnäppchen vom Lebensmittel-Discounter.) Ich schreibe aus Erfahrung!

Ein guter Händler bietet weitere Vorteile: Er stellt ihr Fahrrad perfekt ein (Schaltung – hier sind Laien oft überfordert!) und wickelt Garantiefälle ab. Bei vorzeitig verschlissenen Teilen (Lenkergriffe, Innenlager) haben Sie stets einen Ansprechpartner! Denn auch moderne Markenfahrräder sind leider nicht immer perfekt!

Es ist gut, wenn sie schon gewisse Vorstellungen haben. Hier gebe ich Ihnen eine Checkliste. Haken sie die gewünschten Optionen ab und ergänzen sie, was noch fehlt.

Besprechen Sie diese Punkte ihrem Fahrradhändler, er wird Sie gut beraten und Ihnen helfen, das richtige Fahrrad zu finden!

Checkliste zum Fahrradkauf:

Wofür wollen Sie das Fahrrad verwenden?

  • zum Einkaufen
  • für gelegentliche Ausflüge
  • für die Fahrt zur Arbeit (Mitnahme im Zug gewünscht?)
  • Für den Transport von Kindern
  • für ausgedehnte Radreisen mit Gepäck
  • für sportliche Betätigung
  • um den Hund auszuführen
  • für … (bitte selber eintragen)

Wo fahren Sie hauptsächlich?

  • auf der Straße bzw. dem asphaltierten Radweg
  • auf Schotterpisten
  • durch Wald und Feld
  • in bergiger Gegend
  • auf/in …

Wie soll das Fahrrad beschaffen sein?

  • besonders leicht
  • eher robust
  • chick und trendig
  • funktional
  • wartungsarm

Typische Anwendungsfälle

Ihre Vorstellungen zählen! Am wichtigsten ist dabei stets der Einsatzzweck (siehe oben). Hier ein paar Beispiele, die Ihnen als Anregung dienen sollen.

Sie fahren damit regelmäßig zum Einkauf? Dann empfehle ich neben einem stabilen Gepäckträger (mit Fahrradkorb) auch einen Fahrradkorb für vorne. (Einen stabilen und hochwertigen Fahrradkorb!)

Sie wollen Ihre zwei Kinder transportieren. Klar, geht auch – aber nur mit einem besonders robusten Rahmen und verstärkten Speichen! Hier kommt womöglich eine Sonderanfertigung infrage. Hinweis: Spezielle Sitze für vorne passen in der Regel nicht auf Räder mit Aluminium-Rahmen. Hier muss es dann ein Stahlrohr-Rahmen sein!

Sie wollen besonders schnell vorankommen? Dann kämen ein (idealerweise vollverkleidetes) Liegerad, ein schnelles Tourenrad, oder auch ein Rennrad infrage.

Sie fahren über Stock und Stein? Die Wege in Ihrem Dorf sehen so aus wie in Eichwalde bei Berlin? Dann ist ein Mountainbike mit seinen breiten Reifen möglicherweise eine Empfehlung wert.

Sie wollen ein bequemes Stadtrad, dass kaum Wartungsaufwand verlangt? Dann ist ein echtes Hollandrad mit praktisch wartungsfreien Trommelbremsen und der rundum geschützten Kette eine Überlegung wert. Der Mehrpreis rechnet sich dank langer Lebensdauer und geringen Reparaturaufwand!

Sie brauchen ein Rad, um regelmäßig den Hund auszuführen? Denken Sie über ein Damenrad nach. So können Sie schneller abspringen, wenn Hasso mal zu stark zieht!

Sie radeln häufig über Schotterpisten? Dann sollte Ihr Rad pannengeschützte Reifen bekommen. Auch eine gefederte Gabel erhöht den Fahrkomfort.

Ab und zu fahren Sie „in die Stadt“ und wollen das Rad dabei in die S-Bahn mitnehmen? Oder im Vorortzug? Dann ist ein möglichst geringes Gewicht von Vorteil. Hinweis: Geringeres Gewicht macht das Fahrrad teurer!

Sie sind bisher auf der Harley durch die Gegend geknattert? Nun sind die Flappen weg? Zum Glück gibt es inzwischen auch Räder mit „Harley-Feeling“. (Nur beim Tempo kommen die Dinger nicht ganz mit.)

Sie nehmen es auf Bahnfahrten mit oder auf dem Boot? Dann wäre vielleicht ein Faltrad eine Alternative.

Sie wollen die hiesige Wirtschaft unterstützen? Die gute Nachricht: Viele Räder werden zumindest in Deutschland zusammengeschraubt, auch die sehr preiswerten. Die schlechte: Die Teile jedoch kommen in aller Regel aus Fernost. (Und das gilt leider auch bei den teuren Rädern.)

Immerhin unterstützen Sie Ihren örtlichen Fahrradhändler, indem Sie bei ihm (oder ihr) kaufen. Und das ist doch auch schon was.

Sie sehen: Das ideale Fahrrad gibt es nicht. Der Einsatzzweck entscheidet. Und nicht zuletzt Ihr Budget!

Das sollte Ihnen Ihr Händler bieten:

  1. ausführliche Beratung zu allen technischen Fragen (Fahrradtyp, Schaltung usw.)
  2. Ermittlung der richtigen Rahmenhöhe
  3. Probefahrt mehrerer Modelle
  4. Erfüllung von Sonderwünschen (spezielle Reifen, ein besserer Sattel)
  5. optimale Einstellung (Schaltung)
  6. Kostenlose Erstuntersuchung. (Das ist ein besonders wichtiger Punkt! Denn nach den ersten hundert Kilometern müssen etliche Schrauben angezogen, Bremsen und Schaltung justiert werden!)

Und hier noch ein paar Tipps

Achten Sie darauf, einen Händler mit Werkstatt zu finden. (So gibt es gleich einen Fahrradmechaniker, der Einstellungen vornehmen kann.)

Gehen Sie nicht an einem warmen Tag am Samstagvormittag, wenn die Händler alle Hände voll zu tun haben. Suchen Sie einen Zeitpunkt, an dem der Händler auch für Sie Zeit hat. Umso besser kann er Sie beraten.

Besuchen Sie, falls es Ihre Zeit erlaubt, ruhig mehrere Händler. Ein Fahrrad begleitet Sie viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte. Da müssen Sie nichts überstürzen!

Kaufen Sie erst, wenn Sie sich wirklich gut beraten fühlen. Sie zählen und nicht der Händler, der Ihnen evtl. ein noch nicht verkauftes Modell aus seinem Bestand aufdrängen will.

Probieren Sie Ihr Wunschrad. Sitzen Sie bequem und entspannt? Nicht jeder Rahmen passt für jeden Typ!

Sie möchten eher ein exotisches Fahrrad kaufen? In größeren Städten gibt es Händler, die beispielsweise Liegeräder, Falträder oder Hollandräder führen.

Wichtig ist auch richtiges Licht am Fahrrad.

Wie auch immer Sie sich entscheiden. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Kauf Ihres Fahrrads!

Johann

P.S. Johanns Traumfahrrad: Mein Traumfahrrad ist ein sogenanntes Trekkingrad. Derartige Räder sind schnell genug im Stadtverkehr, aber auch geeignet für längere Fernfahrten.
Sie haben vergleichsweise dünne Reifen. Dank der fein abgestimmten Kettenschaltung habe ich für jede Geschwindigkeit den richtigen Gang und komme sogar steile Berge gut hinauf. (Kettenschaltungen haben mehr Gänge als Nabenschaltungen, gelten aber als wartungsintensiver als Nabenschaltungen – was ich allerdings nicht bestätigen kann. Ich lieeeebe Kettenschaltungen.)

Meine Bereifung ist von Michelin: Null Versprödung auch nach 6 Jahren, geringe Abnutzung, guter Grip.

Ich bevorzuge Damenräder, da ich nicht gerne die Beine über den Gepäckträger schwenke. Schon gar nicht, wenn dieser mit Einkäufen überhäuft ist und außerdem ein Kind hinten im Kindersitz sitzt. (Wer zwingt Männer überhaupt dazu, Herrenfahrräder zu fahren? Ich mag die Dinger nicht und würde mir nie, nie, nie wieder ein Herrenrad kaufen!)

Mein Rad muss eine gute Beleuchtung besitzen, da ich häufig am Abend fahre. Auch durch den finstren Wald. Deshalb habe ich mich für eine Lichtanlage mit Nabendynamo entschieden. Sehen und gesehen werden. (Außerdem trage ich häufig eine Zusatzlampe mit mir rum.)

Mein Rad muss vergleichsweise leicht sein, da ich es auch mal in die S-Bahn mitnehmen will. Das schafft der Aluminiumrahmen. (Räder aus Alu sind aber nicht zwangsläufig leichter als Stahlräder.) Allerdings bin ich nicht bereit, 200 EUR mehr für 2 kg Gewicht weniger auszugeben.

Mein Fahrrad besitzt einen bequemen, gut gefederten Kunststoffsattel mit Federmatratze. So ein Ding, wie es früher gab – nur noch erhältlich im gut sortierten Hollandrad-Laden, leider nicht mehr serienmäßig an Fahrrädern dran. (Gelsättel kommen mir nicht auf die Sattelstütze! Alberne sogenannte Elastomer-Federn ebenfalls nicht – die haben eher symbolische Federwirkung. Und von Sattelstützen halte ich gleich gar nichts – ist eben alles Geschmackssache!)

Ich sitze gerne aufrecht auf dem Radl – das finde ich bequemer. Das geht aber nur, weil der Lenker nicht zu weit entfernt ist.

Mein Fahrrad würde neu um die 400 EUR kosten. Der Sattel – serienmäßig gibt es den nicht –  schlägt mit 25,- EUR zu Buche. Meinen geliebten Klickfix-Fahrradkorb für den Lenker gibt es für ca. 50,- EUR.

Hinweis: Dieser Artikel nimmt an der Blogparade von Ulrike Wachotsch teil.

16 Kommentare zu „Tipps für den Fahrradkauf“

  • BikeBlogger says:

    Hallo Johann,
    da stimme ich dir voll und ganz zu: Fahrräder sollte man im Fachhandel kaufen. Ein guter Fachhändler wird „Treue“ auch durch besonderen Service und Aufmerksamkeit belohnen. Wenn man aber mit einem Baumarkt- oder Versandrad zum Fachhändler geht wird der nicht begeistert sein, wenn er für wenig Lohn (oder sogar umsonst?) ein paar Schräubchen nachziehen soll.
    Auch als erfahrener Schrauber und Fahrradbastler schrecke ich immer noch vor einem Fahrradkauf im Internet zurück. Die Vorstellung, das komplette Rad wegen ein paar Kleinigkeiten, die unter die Garantie fallen, zurücksenden zu müssen schreckt mich doch ab. Und im Baumarkt jemanden zu finden, der ein Fahrrad repariert / wartet ist wohl sowieso aussichtslos.

  • […] Jetzt ist es mir mit diesem Text – obwohl eingangs nicht beabsichtigt – gelungen, eine Brücke zu Johanns Fahrradblog und seinem letzten Beitrag zu schlagen. Diesen möchte ich vor allem Einsteigern ans Herz legen, die gerade überlegen, sich ein neues Rad zuzulegen: Tipps für den Fahrradkauf […]

  • Zweiradler says:

    Schöner Beitrag, vielen Dank.
    Ich glaube aber, dass ich mir mein nächstes Fahrrad eher selbst zusammenbauen werde. Meine Ansprüche sind einfach zu hoch geworden. 🙂

  • BikeBlogger says:

    @Zweiradler: Da spricht auch nichts dagegen. Aber es gibt viele Menschen, die ein wenig Orientierung bei der Auswahl des geeigneten Fahrrades benötigen.
    400 € halte ich aber auch für die untere Grenze – soviel kostet inzwischen ein ordentliches Jugendrad. Wenn man täglich mit dem Fahrrad unterwegs ist, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder sportlich, wird man schnell merken, dass jeder Euro, den man mehr ausgibt, das Fahren leichter, komfortabler und z.T. auch sicherer macht. Allerdings halte ich persönlich (Alltags-)Räder ab ca. 1.500,- € für Luxus, der nur noch bedingt Vorteile bietet. Etwas weniger Gewicht, etwas mehr Haltbarkeit, etwas mehr polierte Oberfläche wird in diesen Preisregionen teuer erkauft. Um nicht missverstanden zu werden: mit dem nötigen Budget ausgestattet hätte ich mit Sicherheit 2 bis 3 Räder, die jeweils aus gehobenen Preisregionen stammen. Zufrieden kann ich aber auch mit einem 800 – 1.000,- €-Rad sein.

  • arvo says:

    Das mit dem Preis ist so eine Sache und hat nicht ausschließlich mit Luxus zu tun. Ich bin 1.90 m groß und wiege über 100 kg. Die meisten Anbieter, auch die hochwertigeren, garantieren bei ihren Rädern lediglich ein Systemgewicht (Fahrrad + Fahrer + Gepäck) von ca. 120 kg, d.h., bei meinem Sommergewicht von 105 kg und einem geschätzten Fahhradgewicht von vielleicht 15 kg dürfte ich schon kein Gepäck mehr mitnehmen. Eine Campingreise mit sagen wir mal 35 kg Gepäck oder der Wochenendeinkauf sind mit so einem Fahrrad schon mal nicht drin. Im Winter (da wiege ich in der Regel mehr *seufzt*) dürfte ich das Fahrrad nicht mal besteigen. 120 kg zugelassenes Systemgewicht heißt nicht, dass das Rad bei Überschreitung sofort auseinanderbricht … aber das Material ermüdet eher … das Rad löst sich einfach wesentlich schneller in seine Bestandteile auf, außerdem kommt man im Garantiefall schnell in Erklärungsnot. Es gibt auch relativ günstige Fahrräder, z.B. von Kalkhoff Agattu (für Leute, die Discounterlackierungen lieben) oder das nicht ganz so günstige Schauff Sumo (im Ernst, wer möchte Sumo auf seinem Oberrohr stehen haben, ich kann den Spott förmlich hören). Für mich fängt die Zufriedenheit bei ca. 2.500 € an. Zum höherwertigen Rahmen kommen noch die höherwertigen Komponenten hinzu: Laufräder, Antrieb, Achsen, Innenlager, Pedalen und Steuersatz, drunter im Preis wird sich vor allem meine Service- Reperaturwerkstadt freuen.

  • Grundsätzlich gelungerer Beitrag. Allerdings bedient er einige Klischees die gern von Fahrrad-Händlern verbreitet werden. Etwa allein schon, dass Fahrrad-Händler unbedingt aufzusuchen wären wegen der Beratung etc.

    Sog. Fachhändler sind vor Allem eins Zwischenhändler die den Preis signifikant erhöhen und kaum Mehrwert bieten.
    Ich würde auch kein Aldi oder LIDL Bike kaufen. Ich habe aber in meinem Leben fast nur schlechte Erfahrungen mit sog. Fachhändlern gemacht. Vom völlig unpassenden und überteuerten Kalkhoff Rad (weil ganz tolle Marke!) das mir als Jugendlichem angedreht wurde bis zu den dummen Sprüchen die ich mir immer anhören musste wenn ich mal mein Karstadt-Rad (Marke „Alex“) zur Reperatur brachte.

    Komischerweise lief mein Alex-Rad super und wurde ich wegen dem Kalkhoff-Rad jahrelang verhöhnt trotz des hohen Preises.

    So wie unfreundliche Bank-Beamte durch Automaten ersetzt wurden so werden arrogante Fachhändler die einem zu teure „Marken“ andrehen die eh in China herstellen durch Online-Shops ersetzt die nicht noch einmal 50% auf den Fahrrad-Preis draufschlagen.

    Ich werde mich an der Blogparade beteiligen und mein Rat wird anders aussehen.

  • […] eine Blogparade im Gange zum Thema “Fahrrad kaufen“. Die Beteiligten bisher haben schon ausgezeichnete Beiträge verfasst. Ausserdem habe ich bereit letztes Jahr mich etwas ausführlicher über den […]

  • Hallo Tadeusz,

    wo ist denn dein Blog geblieben?

    Es kann schon sein, dass man mit seinem Händler Pech hat, falsch beraten wird und eine überteuerte Gurke angedreht bekommt. Es kann auch sein, dass man mit einem Baumarkt- oder Internetrad gar nicht so schlecht bedient ist.
    (Ich bin selbst jahrelang ein absolutes No-name-Teil gefahren – es war zuverlässig und fährt immer noch problemlos. Allerdings erst nach etlichen Umbauten!)

    Andrerseits wollen Händler ja auf Dauer bestehen, ihren guten Ruf erhalten und daher ein Vertrauensverhältnis mit den Kunden eingehen.
    Und gerade für wenig erfahrene Kunden ist die gute Beratung viel Wert, damit die Freunde am Radfahren lange bleibt. Und für diese Kunden halte ich Dinge wie
    – Beratung zur Rahmengröße, zum Einsatzzweck usw.
    – Probefahrt (!)
    – Erfüllung von Extrawünschen (Sattel)
    wichtig.

    Nicht zu vergessen die Werkstatt. Auch bei einem Superrad können Materialfehler auftreten. Schön, wenn man in der Garantiezeit immer einen Ansprechpartner hat, der sich schnell und unbürokratisch kümmert..

    Kommt hinzu, dass die Garantie bei vielen Internethändlern nur greift, wenn man innerhalb der ersten hundert Kilometer oder 3 Monate einen Werkstattbesuch (Durchsicht) nachweisen kann. Da kommt also ein zusätzlicher Kostenpunkt hinzu.

    In meinem Kiez guckt mich übrigens niemand schief an, wenn ich mal ein „No-name-Teil“ zur Reparatur bringe. Würden sie das tun, wäre ich da nicht länger Kunde.

    Ich will übrigens noch eine ökologisch korrekte Variante des Fahrradkaufs ins Spiel bringen: das Gebrauchtrad. (Aber auch hier sollte man wissen, was man will und von wem man das Rad kauft.)

  • BikeBlogger says:

    Obwohl ich auch ab und zu online bestelle bin ich ein Verfechter des lokalen Fahrradhandels. Nur dort weiß ich, wer mich berät bzw. wer an meinem Rad schraubt.
    @tadeusz: Natürlich sind auch Fahrradhändler per se keine besseren Menschen. Es gibt gute und schlechte, motivierte und resignierte Vertreter dieser „Gattung“. Das Suchen lohnt sich. Die besten Erfahrungen habe ich bisher mit den Händlern, die sich im VSF organisieren, gemacht. Die Händler findest du unter http://www.vsf.de/.
    Die Grundlage des VSF ist ein anderes Selbstverständnis, was die Einstellung zum Fahrrad angeht, verglichen mit dem „klassischen“ Fahrradhandel. Die Menschen, die ich in diesen Läden kennengelernt habe sind nicht dort tätig, weil es halt ihr Job ist, sondern, weil sie aus Überzeugung Fahrrad fahren und diese Überzeugung weitergeben wollen. Das soll nicht heißen, dass in diesen Läden jede Beratung 100%ig korrekt ist, Alle IMMER freundlich sind etc. Das wäre nicht real.
    Ich bin jedoch sicher, dass du im allgemeinen dort besser beraten wirst und zufriedener den Laden verlassen wirst.

  • FahrradFritz says:

    Ich habe vor kurzem hier eingekauft: http://www.zoll-fahrrad-versand.de/
    Sind zwar Noname Räder, aber
    Die haben bessere Qualität als die Bikes aus dem Baumarkt und die Preise sind wirklich in Ordnung.

  • […] weitere Frage, die vor dem Fahrradkauf geklärt sein sollte, ist die Frage nach dem Fahrradtyp. Wird ein Rennrad, Mountainbike, […]

  • Lisa says:

    Super Liste!
    Ich bin total begeistert und denke, dass die Übersicht eine gute Grundlage für einen durchdachten, überlegten Kauf unheimlich wichtig ist, da sie bereits viele Dinge anspricht. Gerade die Kleinigkeiten (z.B. wie viele Kinder möchten irgendwann mal transportiert werden?) häufig nicht vor dem Kauf wohl überlegt werden.

    Also: Super Auflistung! Vielen Dank hierfür!

    Liebe Grüße
    Lisa

  • Marvin says:

    Wenn man etwas individuelles sucht und kein Rad von der Stange habe ich auch gute Erfahrungen mit dem Rose Bike-Konfigurator gemacht: http://www.roseversand.de/configurator

    Da kann man sich ausgehend von einem Grundrahmen alle passenden Komponenten je nach Budget selbst aussuchen – benötigt aber etwas zeit und idealerweise auch Erfahrung was gut ist und was nicht.

  • Josef says:

    Nachts sind alle Katzen grau.

  • Chrissi says:

    Wenn man eine große Auswahl haben will und sich nicht von den Verkäufer abhängig machen will, dann kann ich auf jeden Fall http://www.fafit24.de empfehlen. Tolle Fahrräder und große Auswahl. Telefonischer Kontakt sehr freundlich und kompetent. Die Lieferung geht fix und das Bike wird auf den Käufer voreingestellt. Ich finde einen Kauf Online besser, denn viele Verkäufer wollen nur das verkaufen, wo sie die meiste Provision bekommen.

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